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Archive for the ‘Wohnheim’ Category

Eigentlich wollte ich schon gestern über den Fernsehdreh im Wohnheim berichten, aber da fiel leider das Internet im ganzen Wohnheim aus… Also hol ich das jetzt nach.

昨日は全寮でインターネットが問題があったから、テレビのインタビューについて日記は今日書きます。

Um 15 Uhr sollte es ja losgehen, aber das Fernsehteam war schon früher im Wohnheim, um den Dreh vorzubereiten. Die VIPs, das Manzai-Duo „Total Tenbos“, ein Ex-Morning-Musume-Mitglied und eine ausländische Künstlerin, kamen erst später.

午後3時からインタビュうが始まるべきでしたけど、カメラチームはその前もう寮にいました。トータルトンボスという漫才コンビと旧モーニング娘のメンバーと外国のアーチストの要人は後で来ました。

Gegen 15 Uhr fanden sich also ein paar Studenten aus dem Wohnheim in der Lobby ein, um dem Fernsehteam erste Vorabinfos zu geben. Mein Freund gab sich als Koreaner aus, um auch interviewt werden zu können. 😀 Nachdem zuerst draußen mit den VIPs alleine gedreht wurde, kamen alle ins Wohnheim und begannen, uns zu interviewen. Angefangen wurde bei Nori, äh, Yoson und mir. Wir stellten uns vor, erzählten, wo wir uns kennengelernt haben usw. und sollten dann sagen, was wir für Musik hören (war schließlich eine Musiksendung). Ich outete mich gleich als Ulfuls-Fan und zu meiner Überraschung behauptete Yoson aka Nori dasselbe (dabei mag er Ulfuls eigentlich nicht besonders). 😀 Dann habe ich noch einen Vers „Gattsu da ze!!“ gesungen und Yoson „Banzai“. Jaja, ein Paar durch Ulfuls verbunden. ^^° … Als ich schließlich nach meiner deutschen Musikempfehlung gefragt wurde, lautete meine Antwort: Die Ärzte!! 😀 Is  immerhin die beste Band der Welt, nech? 😀

寮生は3時ぐらいロッビーに来て、カメラチームから情報をもらいました。ノリもヨソンという韓国人としてインタビューされました。 😀 まず、要人は外で撮影してから、寮の中に来てインタビュうーを始めました。最初はヨソンと私のインタビューでした。ちょっと自己紹介してから、どのような音楽を聞いてるのを言いました。私はすぐにウルフルズのファンだと言って、ヨソンもそうと言いました! 😀 めっちゃびっくりしました!実は、ノリはウルフルズあまり好きじゃないのです。まぁ、ウルフルズでつながっているカップルやなぁ。。。 ^^° そして、私はちょっと「ガッツだぜ!」と歌って、彼はちょっと「バンザイ」と歌ってから、ドイツのオススメのバンドを伝いました。もちろん、「Die Ärzte」と言いました!! 😀 それは世界中の一番いいバンドやからね。 😀

Das Spiel hat sich dann bei den anderen Studenten fortgesetzt. Nori hat bald darauf die Flucht ergriffen, damit nicht noch einer der „echten“ Koreaner auf die Idee kam, mit ihm zu sprechen… Ein paar Studenten zeigten den VIPs noch ihre Zimmer oder kochten etwas und dann war der ganze Spaß gegen 18 Uhr auch schon vorbei. Zum Schluss gab’s ein nettes Gruppenfoto:

このとうり他の寮生もインタビューされながら、本当の韓国人はヨソンと話さないため、ノリは逃げました。。。寮生は要人に部屋を見せたり料理を作ったりしてから、6時ぐらいもう全部終わりました。最後に要人と一緒に写真を取りました:

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Lange hab ich über einen Titel für diesen Beitrag nachgedacht, aber mir ist keiner eingefallen, der alle kleinen Begebenheiten der letzten Woche zusammenfassen könnte. Wer nach dem Lesen Vorschläge hat, kann sie ja mitteilen. (-;

長い間この日記のタイトルを考えてみたけど、いいタイトルは思い出しませんでした。誰かが読んでから、いいタイトルを思い出したら、言ってください。(-;

Fangen wir mal ganz simpel mit den letzten Kirschblütenbildern dieses Jahres an. Auch auf dem Campus blühte es natürlich überall:

最初に今年の最後の桜の写真。吹田キャンパスにもどこでも美しい桜が咲いていました。

Zum Vergleich ein Herbst- und ein Frühlingsbild:

秋と春の比較:

Und für Leute, die noch nicht genug von Campusbildern haben, der Blick vom Zimmer, in dem ich auf dem Toyonaka-Campus Japanischunterricht habe:

キャンパスの写真が好きな人たちのためには、今学期の日本語の教室から豊中キャンパスの写真を取りました:

Ist doch nett oder? :D キレイでしょう? 😀

Tja, ansonsten geht das Unileben seinen gewohnten Gang. Zwei Kurse haben leider nicht gehalten, was sie letzte Woche noch versprochen hatten und waren diese Woche sterbenslangweilig… Unser OUSSEP-Koordinator ist zudem noch papiersparwütig, dass er vier Din-A-4 Seiten auf eine einzige ebensolche druckt. Demnach brauchen wir eine Lupe, um den Text entziffern zu können…

まぁ、大学生活はいつもとおりに過ごしますね。授業の2つは先週のいい感想と違って、今週は大変つまらなかったです。OUSSEPのコーディネーターはできるだけ少ない紙を使いたいから、A4サイズの4ページを1ページにプリントします。環境にいいけど、めっちゃ読みにくいです…

Gegen aufkommenden Ärger über solche Kleinigkeiten hilft natürlich nur Eiscreme. Täglich nach dem Mittagessen eingenommen, steigert diese das Wohlbefinden und damit die Leistungsfähigkeit des Austausstudenten. ^_^

でも、こんなに小さい問題で怒るよりアイスクリームを食べたほうがいいですよ。毎日昼ご飯を食べてから、アイスクリームを食べたら、元気になって、勉強熱心な留学生になります。^_^

Ansonsten braucht man eine ausgeprägte Fantasie, um sich dem Uniwahnsinn entgegenzustellen. So bastelt sich meine Tutorin zum Beispiel ihre eigene Fantasiewelt zusammen, in der ein Professor als Eingeborener im Urwald trommelt, während eine japanische Mitstudentin und ich als Königin und Prinzessin in einem Schloss leben. So hat meine Tutorin das dann grafisch widergegeben:

あとは、空想力がたくさん必要です。チューターの空想の世界では、先生が原住民として森で太鼓を打って、同時と私は女王と姫としてお城に住んでいます。この絵では、チューターが空想の世界を書いてくれました:

Herrlich oder? Der Professor macht sich ein wenig Sorgen, dass meine Tutorin etwas zu sehr durch ihre Fantasiewelt vom Studieren abgehalten wird, aber ich finde, dass man solche Kreativität unterstützen muss!!

すごいでしょう?空想力が大きすぎるから、先生はちょっとチューターの学力が減るのを心配しているそうです。でも、私にすれば、この創造力はすばらしいと思います!!

Dann wurde es Mitte der Woche etwas ernsthafter. Meine Supervisorin Fujita-sensei hatte einen Termin im Hospiz des nahegelegenen, christlichen Gratia Krankenhauses ausgemacht, wo eine ehemalige Studentin der Handai uns herumführte. Meine eigenständige Forschungsarbeit soll sich ja dieses Semester mit einem Vergleich zwischen christlichen und buddhistischen Hospizen in Japan beschäftigen. Interessanterweise gibt es hier viele viele christliche, aber nur ein (!) buddhistisches Hospiz, dass wir vorraussichtlich im Juni oder Juli besuchen werden.

水曜日は藤田先生と人科の学生と一緒にガラシア病院のホスピスを見に行きました。人科の卒業生は今ホスピスに勤めていて、部屋を見せたし、ホスピスの仕事を説明してくれました。今学期の自由の研究はキリストのホスピスと仏教のホスピスの比較する予定ですから、6月か7月に仏教のホスピスも見に行くらしいです。全日本には仏教のホスピスが1つしかなくて、新潟にあります。

Dann konnte ich zum ersten Mal diese Woche an den Kursen von Shimoda-sensei teilnehmen, der mich ja dazu eingeladen hatte. Am Donnerstag nach dem Bioethik-Seminar kam ein Philosophie-Professor auf mich zu, der auch an dem Seminar teilnimmt, stellte sich mir vor und meinte, Shimoda-sensei hätte schon so oft von mir erzählt, aber leider hätte er noch keine Gelegenheit gehabt, mich kennenzulernen. Da war ich doch sehr überrascht!

そして、木曜日ははじめて、誘ってくれた霜田先生の授業に参加できました。授業の後、哲学の先生は私に話しかけて、自己紹介して、まだ私に会う機会がなかったのは残念だと言いました。めっちゃびっくりして、嬉しかったんです!

Freitag ging es dann weiter mit dem Doktorseminar über Bioethik und der nächsten Überraschung. Shimoda-sensei hat mich nun auch zu seinem Kurs über Bioethik für angehende Krankenschwestern eingeladen und mir gleich das passende Buch dazu geschenkt (von ihm verfasst und brandneu!). Also heißt es dieses Semester vier Mal Bioethik mit Shimoda-sensei und eine Menge japanischer Texte zu lesen für mich. Das wird sicherlich hochspannend!! 😀

金曜日は生命倫理学について大学院にも参加できて、またびっくりしました。霜田先生は看護士のための倫理学にも参加できると言いましたし、その授業で使う本をくださいました。これから一週間に霜田先生の授業に4つ取れます。たくさん日本語のテキストを読まないといけないけど、すごい興味深いから、一生懸命がんばりたいと思います!:D

Zum Schluss erzähle ich noch ganz kurz von der Welcome-Party, die es wieder im Wohnheim gab, um die Neueingezogenen zu begrüßen. Letztes Mal war es bei der Party proppenvoll, aber diesmal gab es nur 20 Neulinge und die Alteingesessenen erschienen zum Großteil nicht. Das hieß, dass wir uns mit Sushi und Co. vollstopfen konnten und sich jeder am Ende noch was mit auf’s Zimmer nahm. 😀 Aber erstmal wurden natürlich wieder viele Reden gehalten. Diesmal auch von mir und Brigi, die ich dazu genötigt hatte, den englischen Teil zu übernehmen. *hehe*

最後には機能はまた寮でウェルカムパーティーが行われて、前のパーティーと違って、今回は人が少なくなったんです。だから、美味しい料理がいっぱいあって、よかったですね。:D ブリギーと一緒に小さいスピーチしてから、めっちゃお寿司とか食べて、後で残した寿司を部屋に持って帰りました。

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Bevor ich vom Biwako erzähle, schreibe ich über meinen Tagesausflug mit der SIFA-Gruppe am Donnerstag, da ich noch auf ein paar Fotos warte, die ich euch auch gerne zeigen möchte.

琵琶湖について日記にまだ著と待ってください。友達の取った写真に待っているながら、SIFAと一緒に木曜日に日帰り旅行について書きます。

Um 9:00 Uhr traf sich unsere Gruppe aus Ausländern und Japanern aus Suita, um gemeinsam nach Osaka hinein zu fahren.

朝9時に吹田に住んでいる外国人と日本人が大阪に行くために集まりました。

Zunächst ging es nach Ebisuchou, wo wir in die lezte, noch übrig gebliebene Straßenbahn Osakas umgestiegen sind. Damit konnten wir direkt bis vor den Sumiyoshi-Taisha fahren, der unser erstes Ziel war.

まず、恵美須町でちんちん電という路面電車に乗り換えて、住吉大社まで行きました。ちんちん電以外、路面電車が大阪にありません。

An diesem Tag gab es sogar eine Zeremonie im Schrein, die wir miterleben konnten. Dabei haben die Priesterinnen auch den Kagura genannten Tanz aufgeführt. Zuerst eine einzelne, wie auf dem Bild oben zu sehen, und dann vier gemeinsam. Einen Teil des Solotanzes und den Gruppentanz könnt ihr in den Videos anschauen, die ich gemacht habe (beim Gruppentanz flog leider ein Hubschrauber über den Schrein…):

あの日には、神社で神楽を見えました。まず、巫女が一人でお舞してから、四人が踊りました。ちょっとビデオを撮ってみましたが、四人が踊り始めたときにヘリコプターが神社を通ったから、うるさくなってしまいました。

Die Zuschauer waren übrigens in drei Klassen eingeteilt. Diejenigen, die familiäre Verbindungen zu dem Schrein haben, durften im Schreingebäude sitzen, die Reichen, die den Schrein finanziell unterstützen, saßen außerhalb und der Rest musste stehen. Nach der Zeremonie durften die VIPs auch noch zwei Kiefern symbolisch mit Sand beschaufeln. Diese werden später in der Umgebung des Schreins eingepflanzt, wo Insekten immer wieder den Kiefernbestand reduzieren.

ちなみに、観客は階級に三つ分類しました。神社に関係がある家族がある観客は、堂内に座っていて、神社に資金的に支持している金持ちは堂外に座っていました。他の人は立っていました。式のあと、座っていた要人は松に砂をシャベルで掬いました。この松は神社の近くで植えます。虫が松を被害しているので、毎年その行事で新しい松を用意します。

Anschließend ging es erstmal in den nahe gelegenen Park, wo wir uns zwischen den vielen kirschblütenverrückten Japanern gesellten, um ebenfalls die herrlichen Blüten beim Hanami zu bewundern.

そして、神社の近くにある公園で桜を見ながら、ピクニックしました。つまり、お花見しました。

Nachdem wir unsere mitgebrachten Bento’s aufgefuttert hatten, fuhren wir wieder ein Stück mit der Straßenbahn zurück, um in Osaka’s Downtown Shinsekai abzutauchen. Hier soll das gefährlichste Viertel ganz Japans sein, heutzutage dient diese Aussage aber allenfalls noch dazu, Touristen anzulocken und die größte Gefahr besteht wohl darin, sich heillos an den billigen Kushikatsu-Spießen zu überfressen, die es in Shinsekai an jeder Ecke gibt.

食べた後、ちんちん電でちょっと戻って、新世界という大阪の下町へ行きました。新世界は日本の一番危ない町だと言われたけど、現代は新世界の一番危ないことは、吐きそうになるまで串かつを食い過ぎるのはずだと思います。串かつは新世界でどこでも食べられるし、安いです。

Dann hatten wir eine Stunde Zeit, uns das Viertel auf eigene Faust anzusehen.

Die meisten zog es erstmal hinauf auf den Tsutenkaku, der im Zentrum von Shinsekai das Markenzeichen des Viertels darstellt. Tsutenkaku bedeutet „Turm, der bis zum Himmel reicht“ und wie auf dem Foto zu sehen ist, ist er sogar größer als eine Rakete!!

で、新世界の真ん中の通天閣をあがりました。通天閣はロケットより高いねん!!

Oben auf dem Turm befindet sich die Holzstatue von Billiken, dem nackten Gott, der einem Reichtum beschert, wenn man seine Füße berührt.

通天閣の上に裸の神のビリーケンの人形があって、ビリーケンの足を接触したら、金持ちになるらしいです。

Damit war unser Tagesausflug beendet und wir fuhren wieder nach Suita zurück.

それから、日帰り旅行は終わって、吹田に戻りました。

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Feuerübung im JASSO-Dorm

Gerade komme ich von einem tollen Event in meinem Wohnheim. Heute stand nämlich um 11 Uhr eine Feuerübung auf dem Programm, gefolgt von einem Seminar zur Vorbeugung von Verbrechen.

Um halb 11 Uhr gab es die erste Durchsage per Lautsprecher, dass um 11 Uhr ein Probealarm durchgeführt werden soll. Um 11 Uhr kam aber nichts, dafür gab es ein paar Minuten später die Durchsage, dass die Übung sich verspätet und nun um 11:15 Uhr stattfinden sollte. Dann gab es auch tatsächlich den Probealarm mit der Durchsage, dass in der Küche im Erdgeschoss Feuer ausgebrochen wäre. Alle sollten sich vor dem Gebäude versammeln und auf weitere Anweisungen warten. Leider waren längst nicht alle Bewohner anwesend, da einige die letzte Nacht durchgefeiert hatten und wohl noch nichtmal durch den Alarm wach zu bekommen waren…

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Nun warteten wir also darauf, dass wir weitere Erklärungen bekommen würden und vielleicht sogar lernen würden, wie man sich verhält, wenn im Wohnheim ein Feuer ausbricht, aber stattdessen gab es nur ein „Danke, dass ihr an der Feuerübung teilnehmt, obwohl es Samstag ist.“ Jo, klar, gerne doch!

Naja, so ging es also zum Seminar zur Vorbeugung von Verbrechen, wo uns ein Polizist, der offensichtlich seinen Beruf verfehlt hat, dreimal erklärt hat, wie eine Ampel funktionuiert. Das erste Mal hatte er ein Ampelmodell, anhand dessen er uns die verschiedenen Ampelfarben erklärt hat. Man hätte den Typen unbedingt filmen sollen, denn es ist unmöglich wiederzugeben, wie er erklärt hat. Das ging ungefähr so: „Rot. Stopp! Blau. OK! Gelb. Stopp“ Und das alles noch schauspielerisch verdeutlicht: „Rot. Gehen. Gaaarh!! (Zusammenstoß) Blau gehen. Auf der Straße gelb, stopp. Gaaaarh!!“ Aber auch, wenn blau ist, soll man nicht gleich loslaufen, sondern sich vergewissern, ob’s auch wirklich sicher ist zu gehen: „Rot. Stopp! Gelb. Stopp! Blau. Rechts. Links. Safety. Go!“ Zwischendurch gab’s dann nen Zaubertrick mit zwei Seilen, wozu auch immer der gut war und dann weitere Erklärungen, wie die Ampel funktioniert, damit wir das auch ja nicht vergessen. Er hatte dann drei Tücher an einem Band befestigt. Das rote und das gelbe Tuch fielen ganz leicht ab, wenn er das Band geschüttelt hat, aber das blaue blieb fest. Naaa, was heißt das wohl? Richtig! Blau ist sicher!! Dann hat er uns erklärt, wie toll Reflektoren sind und wo wir die überall anbringen können und vor allem, wo nicht. *g* Zum Beispiel ist es unpraktisch, sich nen Reflektor auf den Mund zu kleben, weil man dann nicht mehr sprechen kann. Jaja, das muss man erstmal wissen. Außerdem haben wir gelernt, wie wir unsere Tasche in der Bahn zu halten haben, damit niemand was daraus klauen kann. Und zum Schluss gab es nochmal eine Ampelerklärung. Diesmal mit drei Tafeln: „Rot. Stopp! Gelb. Stopp! Blau. Rechts. Links. Safety. Go!“ Also: „Shingou wo mamorimashou!“ (Haltet euch an die Ampel!)

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Netterweise gab’s dann neben mehr oder weniger nützlichen Dingen, wie Reflektoren und einer Karte mit gefährlichen Orten in Suita, auch noch Saft und Kuchen für alle. Wir sollten auch noch einen Fragebogen ausfüllen und sagen, wie zufrieden wir mit dem Seminar waren. (Seeehr zufrieden. Ich hab soviel gelernt. Hm, was man besser machen könnte? Mehr Zaubertricks!)

Also, passt auf euch auf und beachtet die Ampeln!!

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Und schon wieder eine Welcome-Party! *hooray* Die wievielte war das wohl? Ich hab nicht mitgezählt, aber es waren einige… Diesmal wurden wir ganz offiziell im JASSO-Wohnheim begrüßt.

Alle Neueingezogenen mussten um 18:00 Uhr an einer Orientatierung teilnehmen (Yay! Wieder eine Orientierung!!), bei der unnötige Reden gehalten und nochmal Regeln erklärt wurden, die schon bekannt waren. Der Direktor des Hauses entschuldigte sich vielmals, dass er nicht gut Englisch sprechen könne, aber er wollte sich besonders viel Mühe geben.

Danach sollten wir zur Party in die Lobby gehen, wo schon Essen auf den Tischen aufgebaut war.

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Wir konnten aber noch nicht anfangen, sondern mussten noch auf irgendwas warten. Eigentlich sollte die Party um halb sieben anfangen, aber da waren wir immer noch am Warten und wussten nichtma, worauf… Eine Viertelstunde später kam dann endlich das ersehnte… Bier!! („Ach so, darauf haben wir gewartet. Dann war das ja in Ordnung.“)

Natürlich wollten sich wieder alle sofort auf’s Essen stürzen, aber wir wurden leider zurückgehalten, denn es sollte vorher noch mehr Reden geben. („Neeeiiiin!!!“) Zu allem Überfluss hielt der Direktor die gleiche Rede, die er eine halbe Stunde zuvor schon gehalten hatte…

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Die Party sollte bis 20:00 Uhr gehen, doch um 19:00 Uhr hatten wir noch nicht mal angefangen… Naja, irgendwann hieß es dann doch „Kampai!“ und die Jagd konnte beginnen. Binnen kürzester Zeit war das Essen auch schon weggeputzt und ich pappsatt. Welcome-Parties sind doch was Schönes. (-:

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Soo, seit heute habe ich also endlich ein Handy. Es ist das schöne Casio W53CA in weiß geworden. Mit 5.1 Megapixel-Camera etc. Und da wir mit dem letzten September gerade den Tag erwischt haben, an dem alle Handys bei Yodobashi (Riesen-Elektrogeschäft) im Angebot waren, hat es nur 1 (in Worten: einen) Yen gekostet! ^__^ Zum Glück hatten wir Anjas Freundin Miki dabei, die uns die unterschiedlichen Verträge erklären konnte. Nun habe ich einen Vertrag bei „au“ und bin endlich (zumindest in Japan) besser erreichbar. Das ganze war aber auch wieder ein ganz schöner Akt. Eigentlich war nur ein Formular auszufüllen, aber da wir ja kleine Aliens sind, wurden auch unsere Pässe und Registrierungszertifikate kopiert, etc. Wir konnten wieder die Pin-Nummer selbst festlegen und auch die letzten vier Ziffern unserer Handynummer aussuchen. Nachdem das soweit geschafft war, hatten wir aber immer noch kein Handy, sondern mussten noch 1,5 Stunden warten, bevor wir sie abholen konnten…

 

 

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In der Zwischenzeit haben wir Mikis Schwester und eine weitere Freundin getroffen und sind zum Karaoke gegangen. War sehr lustig. Brigi mag BonJovi und Bryan Adams anscheinend sehr gern, aber wir haben festgestellt, dass deren Songs furchtbar zu singen sind. Ich hab mich auch an zwei japanischen Liedern versucht (Spitz und Mongol800). Hat jedenfalls sauviel Spaß gemacht und schreit nach Wiederholung, denn drei Stunden Singen gehen viel zu schnell vorbei.

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Jedenfalls konnten wir dann noch unsere Handys abholen und sind dann wieder zurück zum Wohnheim gefahren. Dort angekommen, war Highlife in der großen Gemeinschaftskücke in der Lobby. Circa 20 Leute waren fleißg dabei, Gyōza zu machen und luden uns gleich ein, mitzumachen. Wenig später gab es dann Gyōza satt und die Koreanerinnen Dami und Eun-ji hatten noch was koreanisches gekocht. Sehr lecker. *myam* Als wir eigentlich schon fertig waren, kamen noch zwei Japanerinnen mit einer Suppe mit Pilzen, Tofu und Kohl, sowie Reissuppe mit Ei an. Die mussten dann natürlich auch noch probiert werden. ^^

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Brigi war von ihrem „low taste“-Bier *g* irgendwie schon recht angeheitert, so dass wir non-stop am Lachen waren. Sie kann ein bisschen Deutsch und fing an, immer wenn sie ein Wort nicht auf Englisch wusste, es durch das deutsche Wort zu ersetzen, was bei mir anfangs zu etwas Verwirrung sorgte. („Oh, ihr sagt auch ‚Quark’ in Ungarn??“ – „Nein, das hab ich für dich gesagt!“) Wurde dann schnell zum Running-Gag. xD Außerdem gefiel Brigi das gemeinsame Essen so gut, dass sie eine Sake-Party vorgeschlagen hat. Mit Sake statt Suppe. *g*

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Den Vormittag habe ich heute ganz unspäktakulär mit Wäschewaschen etc. verbracht. Hab mich dafür schon um 8 Uhr mit Anja und Brigi verabredet, weil wir alle nicht so viel Wäsche zusammen hatten, um alleine zu waschen und wir uns so die Maschinen teilen konnten. Eine Waschladung kostet 100 Yen, ebenso viel kosten 20 Minuten im Trockner. Um in den Wasch- und Trockenraum zu kommen, braucht man eine Schlüsselkarte, die man einfach vor ein Gerät neben der Tür hält und dann kurz wartet, dass es piept und die Tür entriegelt wird. Auch wenn man nach 22 Uhr ins Haus will, braucht man diese Karte, weil alle Türen dann abgeschlossen werden.

Anja hat mit einer japanischen Freundin von ihr telefoniert und abgemacht, dass wir uns morgen mit ihr in Umeda treffen, damit wir Handys kaufen können. Yay, endlich ein Handy!! Kurze Zeit später rief die Internetfirma bei mir an, um meinen Auftrag zu bestätigen und mir mitzuteilen, dass mir das Modem zugeschickt wird. Vielleicht geht das ja doch schneller als es zunächst hieß.

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Am Nachmittag bin ich dann mal wieder durch den Park bis Minami-Senri gegangen und hab ein paar Fotos gemacht, damit ihr mal einen Eindruck davon bekommt. Es hat zwar ein bisschen geregnet, aber trotzdem saßen ein paar Leute am Teich und haben geangelt.

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Es kommt auch schon mal vor, dass jemand stehen bleibt und mich anstarrt. Vor allem meine kurzen Haare scheinen etwas aufzufallen. Ich werde oft auf die roten Strähnen und das Styling angesprochen. Bisher waren aber die Reaktionen immer positiv. ^.^

In der Garden Mall konnte ich heute nicht mehr widerstehen und habe meiner Nagellack-Sucht nachgegeben. Schließlich brauche ich ja einen passenden Nagellack zu meinem Outfit für die OUSSEP-Eröffnungszeremonie am 10. Oktober (jaja, man brauch halt ne Ausrede *g*).

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Mitten in der Einkaufsstraße ein kleiner Schrein, der mir erst auffiel, als ich jemanden davor beten sah…

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Als ich dann zurückkam, war Bescherung angesagt. Gabriel kam alle paar Minuten mit Sachen an, von Tupperdosen und Töpfen über Kleiderbügel und Körbe bis hin zu einem Reiskocher. Einen Wasserkocher hatte ich auch schon ein paar Tage vorher von ihm bekommen, damit ich mir Erkältungstee kochen kann und nun fühlte ich mich wirklich wie Weihnachten. Mein Zimmer ist auf einmal so voll. ^__^

Ach ja, was ich schon längst mal erwähnt haben wollte: Der Typ, der im selben Flugzeug wie ich saß, ist Finne (is ja naheliegend, wenn er auch von Helsinki aus fliegt) und heißt Karl Viktor (Ähnlichkeiten mit gewissen anderen Personen müssen irgendwie mit dem Namen zusammenhängen xD ). Wir dürfen ihn aber auch Vike (sprich: Wikää (ja, genau die Betonung, an die ihr jetzt denkt xDD )) nennen. *g* Er selbst hat mich im Flugzeug nicht bemerkt (Is ja auch schwer, wenn ansonsten fast nur Japaner mitfliegen xDDD ).

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