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Archive for Januar 2008

Schlüsselloch-TV

Aus aktuellem Anlass quasi eine Eilmeldung, falls es noch ein paar Leuten hilft, heute Nacht Mark’s Auftritt zu sehen, auch wenn sie grad nicht in Japan oder in der falschen Ecke Japans sind.

Da ich leider in Osaka auch nicht Fuji TV empfange, musste ich nach einer anderen Möglichkeit suchen, wie ich den Sender trotzdem sehen kann. Und siehe da! Nach längerer Suche stieß ich in einem Forum auf ein Programm namens KeyHoleTV, mit dem man tatsächlich weltweit japanische TV-Programme aus der Region Tokyo empfangen kann.

Wer’s ausprobieren mag, folge einfach dem obigen Link. Viel Spaß! (-;

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Uuui, schon wieder ein neuer Beitrag!! Ihr seht, ich tue alles, um mich irgendwie vom Arbeiten abzuhalten… (ダメやわ!)

Im letzten Beitrag habe ich noch über westliche Einflüss in japanischer Musik geschrieben und heute entdecke ich das umgekehrte Phänomen! Ende letzten Jahres erschien eine CD namens „Poptastic Conversation“, auf der deutsche Bands auf Japanisch singen. Das klingt dann wie folgt:

Die Ärzte:

Wir Sind Helden:

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Das Herz Japans

In diesem Beitrag könnt ihr mal wieder ein bisschen was über Japan lernen (im Gegensatz zu meinem vorigen Werbebeitrag). Also aufgemerkt, denn heute geht es um das Herz Japans, auf Japanisch wagokoro 和心.

Schon an Weihnachten hat mich Nakamoto-san zum heutigen wagokoro-matsuri angemeldet. Heute morgen hatte ich noch gar keine Lust, dort hin zu gehen, weil ich momentan eigentlich keine Zeit für Feste habe, aber da ich angemeldet war, kam ich ja nicht darum herum… Und das war auch gut so! ^^ Trotz anfänglicher Unlust hat das ganze doch sehr viel Spaß gemacht, so dass ich bis zum Schluss geblieben bin.

Zuerst gab es ein Treffen mit anderen Austauschstudenten und Gastfamilien zum gemeinsamen essen und reden. Dabei werde ich immer wieder überrascht, wie viele Leute ein bisschen Deutsch können, entweder weil sie es mal gelernt haben oder gerade lernen oder zumindest mal lernen wollen. So verrieht mir ein Herr, der schon durch ganz Europa gereist ist, dass Deutschland von allen europäischen Ländern Japan wohl am nächsten sei. Konnte er mir natürlich nicht laut sagen. *g* Seine Begründung: „Ordnung“ (Er hat auch tatsächlich den deutschen Ausdruck benutzt.) Etwas später unterhielt ich mich noch mit einem über 80-jährigen Herrn, der Anfang der 40er Jahre in Düsseldorf gelebt hat und daher noch etwas Deutsch konnte. Er war natürlich ein wenig traurig, wie sehr sich Japan verändert hat und dass man heutzutage kaum noch die traditionellen Tänze sieht. (O-Ton „Verwestlicht“)

Womit ich dann auf das Herz Japans komme. Im Publikum befanden sich überwiegend ältere Japaner und auch die Darbieter auf der Bühne waren zumindest im Frührentneralter. Es scheint, dass gerade die Generation 50+ sich für japanische Traditionen interessiert, was in anderen Ländern ja nicht anders ist. Was ist aber das Herz Japans? Dafür werde ich einfach ein paar kleine Mitschnitte sprechen lassen:

Shakuhachi

Shamisen

Traditioneller Tanz

Zum Schluss durften wir auch mittanzen, was sehr lustig war, zumal ich keinen Plan hatte, wie’s geht, bis mir eine der japanischen Tänzerinnen nach und nach erst Schritte und dann Armbewegungen erklärte.

Am Rand des Saales befand sich noch eine kleine Ausstellung von Tuschezeichnungen, Origami und anderen Handarbeiten:

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Hinamatsuri-Puppen

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Wissen wir jetzt, was das Herz Japans ist? Wohl kaum… Ich möchte jetzt nicht mit +Alpha oder so nem Schmarrn anfangen, aber vielleicht weiß tatsächlich die Generation 50+ am besten über das Herz Japans bescheid. Andererseits bedeutet das abnehmende Interesse an Traditionen ja nicht gleich, dass damit auch das Herz Japans verschwindet. Im Gegenteil lebt es doch noch sehr deutlich, wenn auch in anderer Form, weiter.

Nehmt nur mal das Beispiel Musik. Ian Condry beschreibt am Beispiel Japanischen Hip Hop’s sehr schön, wie japanische Kultur eben nicht einfach verwestlicht, sondern ausländische Einflüsse aufnimmt und japanisiert. Wer sich dafür interessiert, kann ja mal auf seine Seite schauen und findet da auch einige seiner Essays. Für die, die sich nicht so für Hip Hop interessieren, gibt es das folgende Video:

Zum Schluss noch ein Gruppenfoto von der anfänglichen Austauschstudenten-/Gastfamiliengruppe (es fehlen leider einige Gastfamilienmitglieder):

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…weils so schön ist. ^__^

Es tut mir sehr leid, dass ich momentan nicht zum Blogschreiben komme. Hab leider zu viel zu tun und es gibt auch nicht wirklich was spannendes zu erzählen.

Ich bin mittlerweile aber zum Riesen-Ulfuls-Fan geworden und da bei YouTube neue, tolle Videos aufgetaucht sind, will ich die auch hier auf meinem Blog haben. *g*

Viel Vergnügen!!

Mein Powersong, den ich höre, wenn ich Energie brauche:

Mein Song des Tages, seit gestern:

Wer Osaka liebt, liebt diesen Song (und das Video erst *g*):

Das hier versteht man, auch wenn man die Sprache nicht kann. ^^ (Achtet vor allem auf den Schluss: Japanische Verpackungskunst in Vollendung, egal wie lange es dauert! xD Und dann die Szene in der Bahn!! *herrlich*):

Zum Schluss noch ein Video, dass vermutlich noch vor der Joumon-Zeit entstanden ist xDDD

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Das Monsterbild…

…ist endlich aufgetaucht! ^^

Also bitte nochmal den Tokyo-Eintrag checken. Viel Spaß! (-;

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Eine Woche Tokyo

Am 30.12. bin ich mit einer verkaterten Finnin um 10 Uhr von Osaka aus Richtung Tokyo gestartet. Die Bahnangestellte hat uns freundlicherweise die Zwischenstationen aufgeschrieben, so dass wir die Züge leicht finden konnten. Wir sind nämlich mit dem günstigen Seishun 18 Ticket gefahren, mit dem man fünf Tage unbegrenzt JR fahren kann, allerdings nur die normalen Lokalbahnen, die in jedem Kaff halten und dem entsprechend lange brauchen… Auf der Hinfahrt hatten wir aber super Anschluss und waren nach 9 Stunden Fahrt in Tokyo. Wir mussten allerdings noch etwas am Bahnhof warten, bis Ranajit, bei dem wir uns über CouchSurfing einquartiert hatten, Zeit hatte, uns in Shinjuku zu treffen und mit zu ihm nach Hause zu begleiten. Wir nutzten die Zeit, um etwas zu essen und stellten dabei erstmal fest, wie leer Tokyo zum Jahreswechsel war. Da die meisten Japaner Neujahr ruhig und familiär verbringen, sind wohl auch viele während dieser Zeit aus Tokyo ausgeflogen. (Dadurch war die Ausländerdichte auch deutlich größer als in Osaka. )

Nana und ich waren nach der langen Reise ziemlich kaputt und sind gleich schlafen gegangen. Dank der großen Gastfreundschaft Ranajits, der uns sehr herzlich aufgenommen hat, haben wir uns bei ihm sehr wohl gefühlt. Wir hatten einen eigenen Raum für uns, wo wir auf einem beheizbaren Teppich schlafen konnten. Decken und Kissen hatte Ranajit auch schon bereit gehalten und er meinte gleich zu Anfang, dass wir alles benutzen und kaputt machen dürften, was so rumsteht. *g*

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Tokyo von Ranajits Appartment in Hachiouji aus gesehen, das ca. 40 Min. Bahnfahrt vor der Stadt liegt.

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Weg zur Bahnstation Minami-Ousawa

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Ranajits schönes Tatami-Zimmer

Am 31.12. hieß es dann richtig in die Stadt rein und Tokyo erleben. Als wir ankamen, war es ja schon dunkel und wir konnten nicht viel von der Stadt wahrnehmen.

Wir trafen Mark in Waseda und machten uns erstmal auf die Suche nach etwas Essbarem, was zu Jahresende gar nicht so einfach war. Nach ein paar Fehlschlägen fanden wir aber ein Ramen-Restaurant, das geöffnet war und konnten endlich etwas essen. Anschließend ging es nach Shibuya, wo wir ein bisschen durch die Straßen gegangen sind, bis wir ein paar Deutsche (bekannte und unbekannte Gesichter) trafen, um gemeinsam Essen zu gehen.

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Shibuya

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Nana und ich vor der Statue eines berühmten Hundes, der angeblich an dieser Stelle so lange auf sein Herrchen gewartet hat, bis er hier starb…

Das Restaurant, in das wir dann gegangen sind, war das einem Kerker nachempfundene „Lockup“. War recht witzig, nur dass Oota und ich ein sauscharfes Takoyaki abbekommen haben, war echt fies… >_< (Kennt ihr das Spiel mit dem einen Krapfen/Berliner (muss hier ja mehrsprachig schreiben xD ), der mit Senf gefüllt ist? Das wurde hier mit höllisch-scharfen Takoyaki gespielt.) Irgendwann wurde es dunkel und über Lautsprecher wurden Dialoge durchgegeben, die man verstehen könnte, wenn man Japanisch könnte *g*. Ein furchtbares Monster kam in unsere Zelle und ließ sich mit mir fotografieren.

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Dann ging es in einen Club namens „Muse“, wo wir bis halb drei gefeiert haben.

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Dann wurde es so voll, dass man nirgendwo mehr gescheid tanzen konnte und wir versuchten, noch einen weniger überfüllten Club zu finden, was aber aussichtslos war. Also hieß es gegen 5 Uhr morgens erstmal nach Hause und ordentlich ausschlafen.

Der 1.1. ging dann sehr meditativ los mit Milch-Mandala, dass mir Ranajit gezeigt hat. Man nehme einfach einen Teller mit Milch und lässt etwas Acrylfarbe hineintropfen. Die Farbe verbindet sich dann irgendwie mit der Milch und man kann mit Hilfe eines Strohhalms o.ä. Muster erzeugen:

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Dann hieß es wieder Mark und die anderen treffen und lecker Koreanisch essen. Da gab’s für 1000 Yen Essen satt. *yummie* Eigentlich wollten wir danach noch Bowlen gehen, aber das Bowling-Center hatte dank Neujahr noch geschlossen…

Am 2.1. hat mich Mark wieder durch Tokyo geführt. Diesmal Kabukichou, wo wir im Gamecenter waren und später noch in den Disney-Store gegangen sind. Da gab’s dann noch ein verspätetes Weihnachtsgeschenk für mich. ^__^ Daankeeeee!!! Und schließlich dann doch Bowling.

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Am 3.1. wollten wir auf das Rathaus, aber das war leider immernoch geschlossen, also konnten wir nur lustige Fotos auf dem Vorplatz machen. (Die lustigen folgen später…) Hier also ein paar Wolkenkratzer:

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Das Rathaus von Tokyo

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Hier spiegelt es sich in einem anderen Wolkenkratzer.

Dann ging es noch nach Akihabara zur Nerd-Schau und auch in ein Maid-Café, was ca390088.jpgschon allein deshalb interessant war, weil wir die Leute, die sich dort versammeln, beobachten konnten. Kuchen gab’s leider irgendwie nicht mehr, weshalb wir nur Kaffee bzw. Cola trinken konnten, aber dank speziellem Ritual zusammen mit einem der Maids („Moe, moe, kyuuun! Motto oishiku natta!!“) war das auch besonders lecker. xD Sie hat sich dann noch etwas mit uns unterhalten und war natürlich begeistert, dass wir Japanisch konnten. *g* Zum Schluss gab’s eine tolle Mitgliedskarte, die allein schon das lange Warten und die Tischgebühr wert war.

 

Abends bin ich wieder nach Hachiouji zurückgekehrt, wo Ranajit schon angefangen hatte, leckeres Curry zuzubereiten.

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Gegessen wurde ganz indisch mit den Händen

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Nach dem Essen haben wir Glühwein selbst gemacht und noch schön bei Yoko Kanno’s Cowboy Bebop Soundtrack bis 1 Uhr nachts gechillt.

Am 4.1. habe ich es dann tatsächlich noch geschafft, auch mal Julia wiederzutreffen. Mit den anderen Tokyotern hat’s ja leider nicht mehr geklappt…

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Und am 5.1. ging es dann wieder zurück nach Osaka, was diesmal gut 12 Stunden gedauert hat!! In Osaka habe ich dann auch mein Weihnachtsgeschenk geöffnet:

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Mein Darumark – Damit ich was als Erinnerung an Tokyo hab. 1000 Dank!!!

Für die, die nicht wissen, was das ist, was ich da bekommen hab, folgende Erklärung: Es handelt sich um den Disney-Charakter Stitch, der als raditioneller japanischer Glücksbringer Daruma verkleidet ist. Zu diesem Thema verweise ich auch auf einen Beitrag auf meinem anderen Blog: Bodhidharma das Brot!?

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Frohes Neues!!

Eigentlich wollte ich gleich von den Tagen in Tokyo berichten, aber ich bin nach gut 12 Stunden Zugfahrt und zusätzlicher Erkältung so kaputt, dass ich gleich nur noch ins Bett falle…

Der Bericht folgt aber auf jeden Fall und bis dahin wünsche ich schonmal (wenn auch verspätet) ein wunderbares Jahr 2008!

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