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Archive for Dezember 2007

Auf nach Tokyo!

Das Zugticket ist schon längst besorgt, eine Unterkunft organisiert und meine Tasche gepackt. Kann also morgen losgehen. Zusammen mit Nana aus Finnland werde ich morgen gut neuen Stunden mit dem Zug unterwegs sein. Mehrmaliges Umsteigen inklusive… Aber immerhin ist es günstig. Bin schon sehr gepannt auf die Tage in Tokyo und freue mich, neue und alte Bekannte wiederzusehen. ^^

Da ich in der Zwischenzeit wahrscheinlich nicht zum Bloggen komme, wünsche ich schonmal allen einen guten Rutsch ins Neue Jahr und alles Gute für 2008!!

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Osaka Präfekturregierung

Endlich komme ich auch dazu, von unserem Besuch in der Präfekturregierung von Osaka zu berichten. Der war zwar schon am 19. Dezember, aber da die letzten Tage einfach zu viel los war, ging es nicht früher… Sorry!

War jetzt auch nicht sooo toll, aber vielleicht interessieren euch ja die Fotos:

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Treffen am Bahnhof von Minami-Senri (Jia, me, Steven, James)

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Das Regierungsgebäude mit Aufschrift in verkehrter Leserichtung

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Direkt gegenüber die Burg Osaka

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Versammeln vor dem Gebäude, um Unterschriften zu leisten, dass man auch anwesend ist (Na, wo bin ich? xD )

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Innen gab’s erstmal allgemeine Infos über die Präfektur Osaka und die Organisation der Präfekturregierung, bevor es in den Versammlungssaal ging.

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Das Geheimnis der schwarzen Schatullen *uuuii*

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Meine Zukunft!? *g*

Fazit: Wir haben fast genauso viel Zeit für Gruppenfotos machen und Unterschriften einsammeln verwendet, wie für den eigentlichen Besuch in der Regierung. War aber schon interessant, mal einen Einblick zu erhalten. Leider mussten wir darüber auch einen Bericht schreiben, was ich heute getan hab… Hat mir mal wieder einen Tag geklaut, an dem ich Japanisch hätte lernen können. *grrr* Naja, kann man nix machen. Wen’s interessiert: osaka-prefecture.doc

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Schaut, wie schön…

…Nakamoto-san’s Lilien heute blüh’n:

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Es weihnachtet sehr…

…auch in Japan! Und wie!! Zwar hat das Weihnachtsfest hier eine völlig andere Bedeutung, aber das soll nicht heißen, dass deswegen nicht genauso viel Weihnachtskitsch in den Geschäften und auf den Straßen zu finden ist. Weihnachtslieder tönen aus allen Lautsprechern, Weihnachtsparties werden geschmissen und was eben so dazu gehört. Deshalb war der Weihnachtsstress auch genauso groß wie in Deutschland…

An dieser Stelle auch ein herzliches Dankeschön für alle Päckchen, Briefe und Karten!!  ^__^

Letzten Sonntag hieß es also durch halb Osaka wetzen, um Geschenke etc. zu besorgen. Eigentlich wollte ich das schon am Samstag erledigt haben, aber da hat es den ganzen Tag geregnet und so bin ich dann doch zu Hause geblieben. Leider habe ich dadurch eben auch einen ganzen Tag Vorbereitungszeit verloren… Am Montag ging es weiter. Ich hatte die tolle Idee, Plätzchen zu backen, damit ich Nakamoto-san und Yoshihiro eineKleinigkeit schenken kann. Also hieß es erst einmal Zutaten suchen, was schwerer war als ich dachte. Nachdem alles (mit ein paar Kompromissen) gefunden war, ging es ans eigentliche Backen, was sich auch als problematisch herausstellte. Erstens ist es nicht so einfach, den Teig ohne Rührgerät herzutellen und so war das schonmal recht anstrengend. Zweitens ist man in der Gemeinschaftsküche ja selten alleine, so dass kein Platz zum Teig ausrollen etc. bleibt. (Was nicht so schlimm war, da ich eh keine Ausstechformen hatte und so schlichte, runde Kekse gemacht hab.) Drittens, und das war das größte Problem, haben wir nur einen schubladengroßen Backofen, der auch noch völlig ungleichmäßig heizt. So waren die Kekse in der Mitte des Blechs schon verbrannt, während die am Rand noch nicht durch waren… Außerdem war der Ofen auf der niedrigsten Stufe schon so heiß, dass mir die Kekse in null-komma-nichts verbrannt sind, wenn ich sie nur einen Moment zu spät rausgeholt hab. Am Ende musste ich etwa ein Drittel der Plätzchen wegwerfen, ein Drittel war zwar essbar, aber sehr unansehnlich und den Rest konnte ich tatsächlich noch verschenken.

Der Dienstag war dann nochmal Stress pur. Morgens musste ich noch schnell zur Uni (dummerweise zu Fuß, da mein Fahrrad noch seit Freitag an der Uni stand…), um ein paar Formulare für meinen Nebenjob auszufüllen. Zurück konnte ich zwar schnell mit dem Fahrrad fahren, aber als ich um 11:15 Uhr zurück beim Wohnheim war (ich sollte um 11:30 Uhr abgeholt werden), standen da schon zwei Damen, die sich als meine Begleiter zu Nakamoto-sans Haus herausstellten. Wieso waren die denn sooo überpünktlich!? Also schnell das Geschenk für Nakamoto-san geschnappt und auf ging’s.

Nakamoto-san hatte von einer kleinen Weihnachtsfeier mit nur ein wenig Essen gesprochen, aber nun gab es Essen en masse inklusive Kuchen.

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Hundi will auch Kuchen! Irgendwann hat sie die Chance genutzt und von der Sahne geschleckt. xD

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Später bekam Hundi dann aber auch einen eigenen kleinen Kuchen. xDD

Nach der Weihnachtsfeier bei Nakamoto-san, bei der jeder noch einen Strauß Lilien zum Abschied bekam, ging es dann weiter mit Yoshihiro in ein deutsches Restaurant namens „Hamburg“. Am Sonntag hatte ich mir das angeschaut und nachgefragt, ob man besser reservieren sollte, aber der Wirt meinte, es wird wahrscheinlich nicht so voll. Tatsächlich waren wir lange Zeit die einzigen Gäste. *g* Die Preise waren ziemlich gesalzen und teilweise eine echte Frechheit. Z.B. Spezi für 700 Yen (!!), während Cola und Fanta im Übrigen nur 500 Yen kosten… Die armen Japaner wissen ja nicht, woraus Spezi besteht und lesen nur die tolle Beschreibung „ein typisch deutsches Getränk“. Naja, das Essen war so lala, würd’s nicht empfehlen (Kartoffeln in der Mikrowelle aufgewärmt etc. …), aber die Atmosphäre hat wenigstens gepasst. Leider liefen die ganze Zeit uralte Schlager, so dass ich mir ständig das Lachen verkneifen musste. xDD (Und „Holeri Holero“ ist nicht japanisch!! *g*).

Danach ging es nach Nakanoshima Weihnachtsbeleuchtung anschauen. Eigentlich wollte ich ja nochmal zum Deutschen Weihnachtsmarkt, aber wir sind dann doch nach Kyoto gefahren, um im Dunkeln den Torii-gesäumten Weg des Inari-Schreins zu erklimmen. So sieht das am Tag aus:

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Oben angekommen gab’s noch ne nette Nachtansicht von Kyoto, bevor wir wieder nach Hause gegangen sind.

Heute morgen rief dann Nakamoto-san plötzlich an und fragte, ob ich schnell zum Kimonoanziehen vorbekommen wollte. Also schnell zu Nakamoto-san geradelt, Kimono an, Fotos gemacht, Kimono aus, zurück geradelt. Das ging ruckizucki und hier ist das Ergebnis:

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Seit dem Weihnachtsmarktbesuch sind zwei Wochen vergangen, heute ist schon der dritte Advent und das Jahr ist fast vorbei. Unglaublich… Wo ist das Jahr denn bitte geblieben?? Bin ich tatsächlich erst seit drei Monaten hier? Muss ich in neun Monaten schon wieder gehen…?

Am schlimmsten ist, dass ich mir manchmal wirklich Sorgen mache, ob ich bis dahin genügend Fortschritte mit meinem Japanisch gemacht haben werde. In den letzten zwei Wochen hatte ich so viele Referate auf Englisch, dass ich fast nichts anderes mehr tun konnte. Leider war die Gruppenzusammenarbeit auch (bis auf eine Gruppe) so katastrophal, dass ich teilweise nur noch genervt war und ich bin eigentlich schwer zu entnerven. Da kamen wahrscheinlich einfach mehrere Dinge zusammen: Die Referate, unzuverlässige Gruppenmitglieder (die alles auf die aller-, aller-, allerletzte Sekunde erledigen oder einen eineinhalb Stunden warten lassen *aaargh*), nervige Japanischreferate (die nicht wirklich was bringen und mich nur frustrieren…) und einfach viel zu wenig Zeit, um mal einfach nur intensiv Japanisch zu lernen…

Deshalb habe ich nach dem anstrengenden Club- und Weihnachtsmarktwochenende am letzten Wochenende überhaupt nichts anderes gemacht, außer Japanisch zu lernen. Leider ging das aber auch nur Freitag und Samstag, weil am Sonntag mal wieder ein Referat vorbereitet werden musste, aber immerhin. Das hat mir auf jeden Fall sehr geholfen, auch wenn’s erst ein Anfang war.

Nachdem die letzte Woche also wirklich sehr nervenaufreibend war, hab ich mir dieses Wochenende eine echte Auszeit gegönnt. Freitagabend ging es erstmal zum Italiener. Da Aori morgen für ein Jahr nach Texas geht, gab es ein Abschiedsessen für sie. Eigentlich sollten alle als Cowboys oder Indianer gekleidet kommen (eben Texas, nech *g*) , aber so richtig hat sich niemand dran gehalten. Ich hab immerhin versucht, mit Federn im Haar das Thema zu treffen, aber ganz Indianer konnte ich nicht werden, da ich danach noch nach Kyoto fahren wollte.

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Aori, ich, Tetsu, Hamish und Rick im Hintergrund

Während die anderen also nach dem Essen weiter in einer Izakaya gefeiert haben, bin ich nach Kyoto gefahren, um mit Yoshihiro zusammen in einen Club zu gehen. Als wir ankamen, war noch niemand da. Erst gegen halb 1 wurde es voll und wir konnten auf die Tanzfläche. Leider war die Musik nicht so richtig tanzbar, weshalb wir gegen halb vier in eine Izakaya nebenan gingen und gequatscht haben, bis ich die erste Bahn Richtung Osaka um 5 Uhr nehmen konnte.

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Papierflieger (deutsch – japanisch)

Den Samtstag hab ich dann einfach mal bis halb fünf nachmittags verpennt und war zwischendurch nur wach, um Mails zu schreiben oder zu telefonieren. Ganz unerwartet rief nämlich Nakamoto-san an und fragte, ob ich Sonntag Zeit hätte, um nach Kobe zu fahren. Gesagt, getan. ^^ Heute war ich also zum ersten Mal in Kobe, um die berühmte Straßenbeleuchtung („Kobe-Luminarie“) anzusehen. War auch sehr schön, aber leider fanden das viel zu viele Japaner auch, weshalb es furchtbar voll war. Wir haben eine Stunde gebraucht, bis wir bei der Beleuchtung ankamen! Aufgrund der Menschenmassen waren die Straßen abgesperrt und überall waren Polizisten, die die Menge in Schleifen zur Beleuchtung gelotst haben.

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Außerdem wurde es langsam dunkel und dadurch sehr schnell kalt… Das Warten und Frieren hat sich aber gelohnt, denn die Beleuchtung war wirklich sehr schön.

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Am Ende der Beleuchtung wartete eine Fressmeile auf uns, wo wir Butaman (etwa: mit Schweinefleisch gefüllte Dampfnudeln) und Takoyaki (Teigbällchen mit Tintenfisch) gegessen haben. *yummie* Am Takoyaki-Stand haben wir uns kurz hingesetzt und Nakamoto-san hat uns mit folgenden Worten Platz gemacht: „Könnten Sie bitte etwas weiterrutschen? Das Mädchen ist aus Deutschland. Das ist selten!“ 😀 *haha*

Jetzt bin ich zwar wieder im Wohnheim, aber ich bin immer noch ziemlich durchgefroren… Naja, war aber ein schönes Wochenende! ^_^

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Deutscher Weihnachtsmarkt

Am Sonntag waren wir auf dem Deutschen Weihnachtsmarkt. *yay* Alles war sehr teuer und von schlechter Qualität oder irgendwie möchtegern deutsch… Die Atmosphäre war schon sehr anders als in Deutschland. Aber es kann ja auch nicht gleich sein, schon allein weil der Weihnachtsmarkt unter dem Umeda Skybuilding aufgebaut war. Kein Vergleich zur heimeligen Umgebung eines echt-deutschen Weihnachtsmarktes… Den asiatischen Mädels, die wir Deutschen mitgeschleppt haben, gefiel es aber sehr gut und alle waren begeistert.

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Erik, Jan-Paul, Kazue, ich, Riku

Und da Weihnachten hier ja mehr ein Pärchen-Fest ist als irgendwas anderes ist, kamen auch zwei Hochzeitspaare hierher, um sich vor dem (künstlichen) Weihnachtsbaum fotografieren zu lassen. Leider sind die meisten meiner Aufnahmen völlig unbrauchbar, weil meine Kamera einfach keine Nachtaufnahmen hinkriegt. Hier ein paar, die Riku gemacht hat:

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Riku, Jan, ich, Kazue

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Weihnachtsmann, Riku, Ieji, Jan-Paul, ich, Kazue

Zwischendurch hat sogar eine Acapella-Gruppe gesungen:

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