Feeds:
Beiträge
Kommentare

Archive for Oktober 2007

Hiroshima und Miyajima

Dieses Wochenende stand zur Abwechslung mal nicht (nur) Party auf dem Programm. Alle OUSSEP-Studenten sind am Samstag nach Hiroshima gefahren, wo wir uns leider nur ganz schnell das Hiroshima Peace Memorial Museum ansehen konnten. Mit etwas Verspätung sind wir gegen 9:45 Uhr in Osaka losgefahren und kamen dann kurz vor 15:00 Uhr beim Museum an. Da um 16:00 Uhr schon eine Gesprächsrunde mit einer Überlebenden des Atombombenabwurfs anstand, hatten wir also kaum Zeit, das Museum ausführlich anzusehen. War aber trotzdem sehr interessant und durch die Schilderungen der Überlebenden (eine sogenannte Hibakusha) auch wirklich beeindruckend.

100_3519_klein.jpg100_3520_klein.jpg

Nach der Gesprächsrunde war es leider schon dunkel, so dass wir nichts anderes mehr tun konnten, als zur Jugendherberge zu fahren. In der näheren Umgebung der Jugendherberge befand sich außer einem Conbini und einem Supermarkt auch nichts, wo man hätte hingehen können. Also haben wir auf dem Hof vor der Herberge und später in der Herberge Quatsch gemacht. *g* Immer diese lauten Gaijin! Tze tze… Die Schulklasse, die auch noch in der Herberge war, hat die ganze Zeit nur gestaunt, was wir so treiben. Is schon seltsam, wenn man den Raum betritt und plötzlich alles schweigt und sich nach einem umdreht. O.o

100_3528_klein.jpg

Michael, Eun-Ji, Brigi, me, Riku, Son, Pat, ähm?, Por

n529132813_593243_3830_klein.jpg

Filip, Joey, Jasper, Dami, Ania, Son, Pat, me, Riku

Am nächsten Tag ging es dann weiter zur Insel Miyajima mit ihrem berühmten Itsukushima-Schrein samt Torii, die auf dem Wasser zu schweben scheinen. Hier hatten wir immerhin drei Stunden Zeit, uns alles anzuschauen und konnten wirklich was sehen. Von den vielen Fotos, die ich dort gemacht habe, kann ich hier leider nur eine kleine Auswahl zeigen.

100_3607_klein.jpg100_3612_klein.jpg100_3634_klein.jpg100_3637_klein.jpg100_3645_klein.jpg100_3650_klein.jpg100_3655_klein.jpg100_3656_klein.jpgca390020_klein.jpgca390027_klein.jpgca390043_klein.jpg

 So langsam wird es auch im Süden Japans Herbst…

Anschließend ging es wieder mit der Fähre zum Festland, wo uns schon ein typisches, japanisches Essen erwartete. So typisch, dass jeder erstmal sein Essen fotografiert hat, bervor er angefangen hat zu essen. Ich natürlich auch. ^^

ca390051_klein.jpg

Und dann ging es auch schon wieder zurück nach Osaka. Danke liebe japanische Steuerzahler für diesen Wochenendausflug!

Advertisements

Read Full Post »

Also mit einem Beweis, dass ich hier zum AuslandsSTUDIUM hergekommen bin, kann ich zwar nicht dienen – wär auch langweilig – aber dafür kann ich den Vorwurf, ich würde zu selten ausgehen, zurückweisen.

Wie Setoyama-sensei schon in seiner ersten Stunde angekündigt hatte, gab es eine Party mit den Teilnehmern des Kurses „Japanese Legal/Political System“. Da der Kurs so groß ist, mussten wir uns vorher anmelden und am Ende gab es eine Warteliste für die, die sich zu spät angemeldet hatten. Nach dem Unterricht gestern ging es dann gemeinsam vom Toyonaka-Campus zur Izakaya, wo wir drei Räume reserviert hatten. Auf dem Weg kam mir Nicola entgegen, die mir gleich um den Hals viel. Sie wusste nicht sicher, ob sie kommen kann, weil sie gar keine Studentin mehr ist, aber Setoyama-sensei hieß sie gleich Willkommen. ^_^

Für zwei Stunden waren die Räume reserviert. Das heißt 2500 Yen für zwei Stunden lang Nomi horai, viel Essen, das ständig hereingetragen wurde, und Karaoke. Muss ich noch mehr sagen? War ne super Stimmung, alle waren sturzbesoffen und hatten viel Spaß. ^____^

n529132813_586200_1051.jpg

Hier die gesamte Party-Crew xD

image147.jpg

Das Bild ist nich unscharf, das ist nur ein Abbild der Realität. *ggg* (Hamish, me, Pat)

Nachdem die zwei Stunden um waren, hatten Setoyama-sensei und sein Teaching Assistant Andy Mühe, das besoffene Pack aus der Kneipe heraus zu lotsen. Ein Teil ging zum Karaoke, während ich mich der Bar-Gruppe anschloss. Hier ging’s genauso fröhlich weiter.

n529132813_586221_6382.jpg

n529132813_586223_6831.jpg

Wataru versus Mr. Handai (Wataru war unbesiegbar *g*)

Gegen 23:15 Uhr herrschte Aufbruchstimmung und Diskussionen über nach Hause fahren oder beim Karaoke durchmachen fingen an. Eigentlich wollte ich nach Hause, da ich heute Vormittag ja eigentlich Uni haben sollte, aber leider für die letzte Monorail nach Yamada schon um 23:36 Uhr (!!) Was also tun? Mugi bot mir schon an, bei ihm zu übernachten, was ich eher als allerletzte Notlösung empfand. Lieber rief ich Barbara an, die mich freundlicherweise bei sich im Zimmer übernachten ließ. Also bin ich heute morgen nicht in die Uni, sondern nach Hause gefahren, wo mir Dami, Eun-Ji und Ania entgegenkamen (O-Ton Dami: „You’re a bad girl!“, O-Ton Ania: „So who did YOU kiss, hm?“).

Tja und nun sitze ich hier und berichte euch. Gleich mache ich mich aber auch auf den Weg zur Uni. ^^

Ach ja, mein neuer Sptizname, den Mugi mir gegeben hat: Takahara xD

Read Full Post »

Salsa und Namba

Endlich komme ich dazu, vom Wochenende zu berichten: Am Samstag ging es nach Umeda in einen Salsa-Club. Treffpunkt war wie immer der große Bildschirm, genannt „Bigman“, in Bahnhof von Umeda. Hier trifft sich am Wochenende ganz Osaka und wir uns natürlich auch.

100_3479_klein.jpg

So kam es, dass wir als erstes auf eine Gruppe OUSSEP-Studenten stießen, die zwar nicht zur Salsa-Party wollten, sich aber trotzdem am Bigman trafen.

100_3478_klein.jpg

Im Salsa-Club gab es eine kleine Einführung in die Grundschritte inklusive Sidestep und Drehung, aber da alles sehr schnell erklärt wurde, haben wir es meistens nicht über die Drundschritte hinausgeschafft. War aber trotzdem sehr lustig.

100_3483_klein.jpg

Franzi, Takafumi, Miwa, Yon, Eleanor, Steven, Alice

Der Club war ein ganzes Stück vom Bahnhof entfernt, weshalb ich mit einem Teil der Gruppe schon um halb 12 Uhr gehen musste, während der andere Teil beim Karaoke die Nacht durchmachen wollte. Das kam für mich leider nicht in Frage, weil ich am Sonntag um 11 Uhr mit Nicola verabredet war, die mir Namba zeigen wollte.

In Umeda haben Erik (ein Austausch-Student aus Koblenz, den ich erst die ganze Zeit auf Englisch angesprochen hatte, weil ich nicht wusste, dass er auch aus Deutschland ist xD ) und ich nur noch eine Bahn nach Awaji bekommen, wo wir eigentlich umsteigen wollten. Leider mussten wir feststellen, dass die letzte Bahn nach Kita-Senri um 00:03 Uhr abgefahren war. Warum fahren die Bahnen hier denn nur bis Mitternacht?? Und am Samstag fährt die letzte Bahn sogar fünf Minuten früher als unter der Woche…

Also mussten wir mit dem Taxi weiter. Zum Glück hat uns eine Japanerin angesprochen, die bis nach Kandaimae wollte und so konnten wir das Taxi zu dritt teilen. War im Endeffekt gar nicht schlecht, dass wir das Taxi genommen hatten, denn meine Füße brachten mich schon um…

Am Sonntag taten mir die Füße immer noch weh, aber diesmal brauchte ich ja keine High-Heels tragen. Also auf nach Namba! (Yay, endlich mal nen anderen Stadtteil von Osaka sehen! ^.^)

Auf dem Weg durch den Minami-Senri-Park kamen mir einige Jogger entgegen, von denen einer mir plötzlich „Hello! Welcome to Senri!“ zurief. 😀 Ich traf Nicola in Nipponbashi, von wo aus wir nach Namba gegangen sind und erstmal gemütlich Shabushabu gegessen haben. Waren über zwei Stunden in dem Restaurant und Nicola hat mir viel über ihre Arbeit als Krankenschwester in einer Privatklinik erzählt. Danach ging es dann durch Namba von Shop zu Shop und spontan zu ihrem Frisör, wo Nicola und zwei weitere Japaner ewig über meine Haare diskutieren mussten, bevor ich endlich bekam, was ich wollte. Der Frisör hat zuerst nur ganz wenig abgeschnitten und fragte mich dann unsicher, ob ich es noch kürzer haben wollte. Danach kam er dann meinen Vorstellungen endlich näher und zum Schluss war ich ganz zufrieden mit dem Ergebnis. Ne große Veränderung war es nicht, nur nachgeschnitten und -gefärbt, aber das war auch dringend nötig. Nach weiterem Bummeln durch das immer größer werdende Gedränge, sind wir irgendwann wieder zum Bahnhof gegangen und stellten dann fest, dass es mittlerweile nach 21 Uhr war. Haben es ja ganz schön lange in Namba ausgehalten, dabei müsste man wahrscheinlich eine Woche in Namba verbringen, um alles zu sehen. ^^

Hier ein paar Fotos:

100_3485_klein.jpg100_3484_klein.jpg

Der Herr hier steht die ganze Zeit regungslos da, aber wenn man ein Foto macht, rührt er sich plötzlich. *g*

100_3486_klein.jpg100_3488_klein.jpg

Read Full Post »

Und schon wieder eine Welcome-Party! *hooray* Die wievielte war das wohl? Ich hab nicht mitgezählt, aber es waren einige… Diesmal wurden wir ganz offiziell im JASSO-Wohnheim begrüßt.

Alle Neueingezogenen mussten um 18:00 Uhr an einer Orientatierung teilnehmen (Yay! Wieder eine Orientierung!!), bei der unnötige Reden gehalten und nochmal Regeln erklärt wurden, die schon bekannt waren. Der Direktor des Hauses entschuldigte sich vielmals, dass er nicht gut Englisch sprechen könne, aber er wollte sich besonders viel Mühe geben.

Danach sollten wir zur Party in die Lobby gehen, wo schon Essen auf den Tischen aufgebaut war.

100_3461_klein.jpg

Wir konnten aber noch nicht anfangen, sondern mussten noch auf irgendwas warten. Eigentlich sollte die Party um halb sieben anfangen, aber da waren wir immer noch am Warten und wussten nichtma, worauf… Eine Viertelstunde später kam dann endlich das ersehnte… Bier!! („Ach so, darauf haben wir gewartet. Dann war das ja in Ordnung.“)

Natürlich wollten sich wieder alle sofort auf’s Essen stürzen, aber wir wurden leider zurückgehalten, denn es sollte vorher noch mehr Reden geben. („Neeeiiiin!!!“) Zu allem Überfluss hielt der Direktor die gleiche Rede, die er eine halbe Stunde zuvor schon gehalten hatte…

100_3465_klein.jpg

Die Party sollte bis 20:00 Uhr gehen, doch um 19:00 Uhr hatten wir noch nicht mal angefangen… Naja, irgendwann hieß es dann doch „Kampai!“ und die Jagd konnte beginnen. Binnen kürzester Zeit war das Essen auch schon weggeputzt und ich pappsatt. Welcome-Parties sind doch was Schönes. (-:

Read Full Post »

Die „My Country and My University“ Präsentation ist ein fester Bestandteil des OUSSEP-Programms und sollte gestern von 13:00 Uhr bis 15:30 Uhr gehen. Leider habe ich meine Vorbereitungen so lange hinausgezögert, dass ich um 12:55 Uhr erst fertig wurde und dann schnellstmöglich ins Convention Center geeilt bin. Eigentlich hatte ich geplant, vorher noch was zu essen, aber daraus wurde nun nichts. Zu trinken konnte ich auch nicht mehr rechtzeitig besorgen, aber ich dachte mir, dass ich das ja dann um halb vier nachholen könnte und dann immer noch genügend Zeit hätte, um ins Wohnheim zu fahren und später zum deutschen Stammtisch zu gehen.

Leider haben es ein paar Leute mit ihren Präsentationen sehr übertrieben und aus den vorgebenen 5 bis 10 Minuten wurden dann oft 20 bis 30! Mit dem Ergebnis, dass wir um halb vier noch nichtmal die Hälfte aller Präsentationen hinter uns hatten. Vor allem die chinesische Gruppe hat es übertrieben. Einer aus Hong Kong hat uns zwar nur seine Uni vorgestellt, „weil wir ja noch bis zum nächsten Morgen hier sitzen würden“, wenn er auch noch Hong Kong vorstellt. Die Idee klingt ja gut, nur leider hat er dann seine Uni so detailliert beschrieben, dass er allein dafür ne Viertelstunde gebraucht hat. Dafür weiß ich jetzt, dass die Studenten in Hong Kong manchmal gerne in ihrem Computerraum übernachten, weil der 24 Stunden geöffnet ist und außerdem über die „legendären 19″-LCD-Monitore“ verfügt. Oh und ich werde wohl auch nie vergessen, dass es dort 100 Computer gibt. *cool* Ja und ansonsten schlafen die Studenten auch gerne in der Bibliothek. Das tun die japanischen Studenten aber auch sehr gern. *g* Die Krönung war aber, als ein Student aus Peking anfing, über Chinas Wirtschaftswachstum zu schwafeln und sich dann bei allen Ländern bedankte, die in China Firmen haben… *aaargh*

Naja, um halb sieben (!!) waren wir dann endlich mit allen Präsentationen durch. Ich hatte immer noch nichts gegessen, geschweige denn getrunken und war wie alle anderen am Sterben… Zu allem Überfluss hatte Paolo, der als letztes Italien vorstellte natürlich auch von Spaghetti und Pizza berichtet. T.T Foooolteeeer…

Für den Stammtisch war es nun zu spät, also hab ich mich einer Gruppe OUSSEP-Studenten angeschlossen, die in Senrichuuou Okonomiyaki essen wollten. Ein Teil der Gruppe fuhr mit der Monorail hin, aber Anja, Brigi, Yon und ich waren mit dem Fahrrad da. Also hieß es erstmal, den Weg nach Senrichuuou finden, was auch ohne Umwege mit etwas Durchfragen geklappt hat. In Senrichuuou ging es dann aber damit weiter, das Restaurant zu finden…

Naja, irgendwann waren wir dann da, haben endlich was gegessen und wollten nach einem kurzen Starbucks-Besuch nach Hause fahren. Ja, aber wo hatten wir unsere Fahrräder abgestellt!? Also wieder Suchen…

Als wir unsere Fahrräder hatten, lautete die nächste Frage, wie wir nach Yamada zurück kommen. Sollten wir den Umweg über Kitasenri fahren, von wo aus wir den Weg kennen? Nein, zu langweilig!! Last uns lieber den direkten Weg suchen! xD

Ein paar Zitate, die das Herumirren mit Fahrrädern nachts in Japan beschreiben:

„Darf man hier mit dem Fahrrad durchfahren?“ – „Keine Ahnung. Tu’s einfach!“

„In Japan ist Linksverkehr, fahr links!“ – „Wir sind Fahrradfahrer, da ist das egal!!“

„Ich weiß einen Weg, aber ich glaube, dass ist die Autobahn… Die ist für Fahrradfahrer verboten.“

„Nein, nicht diese Straße nehmen! Das ist die Autobahnzufahrt!!“

Joa, soviel dazu!! (^_^°)

Read Full Post »

100_3358_klein.jpg100_3370_klein.jpg

Gestern war mal wieder Zeit für Karaoke!! *yay* Diesmal hatte Aori zusammen mit anderen japanischen Studenten, die sich als Tutoren für Austauschstudenten engagieren, uns zur Karaoke-Party eingeladen. Anfangs waren wir noch neun Leute, aber nach einer halben Stunde kam noch ein ganzer Haufen Leute dazu. Und während zwischendurch dann nochmal zwei, drei Leute gingen, kamen dafür wieder andere. Am Ende passten wir nicht mehr alle in einen Raum und mussten die Gruppe aufteilen. Nach viereinhalb Stunden Singen hieß es dann erstmal Essen. Also haben wir die Gruppe, die jetzt aus 15 Leuten bestand, wieder aufgeteilt und ich bin mit Aori, Ayumi, Rick und Steven in ein bekanntes Okonomiyaki-Restaurant gegangen. War zwar ein bisschen teurer, aber wirklich gut.

100_3385_klein.jpg100_3386_klein_.jpg

Dann haben Aori und Ayumi uns den Sonezaki-jinja gezeigt, wo wir eine kleine Einführung in shintoistische Praktiken bekommen haben:

100_3433_klein.jpg

100_3406_klein.jpg

Erst die linke Hand waschen, dann die rechte…

100_3407_klein.jpg

…und zum Schluss den Mund ausspuelen.

100_3412_klein.jpg

Hier wirft man erst eine 5 Yen-Muenze in den Kasten unten links, ruettelt dann an der Glocke, um die Goetter aufzuwecken, klatscht zweimal in die Haende und kann dann fuer seinen Wunsch beten.

100_3404_klein.jpg100_3419_klein.jpg

Die beiden hier erinnern an ein Liebespaar, dass an diesem Platz Doppelselbstmord aus Liebe begang. Daraus wurde wenig spaeter Chikamatsu Monzaemons beruehmtes Bunraku-Drama und sieht dann wie auf dem rechten Foto aus.

100_3422_klein.jpg

Diese Kuh kann angeblich heilen. Wenn man den Kopf streichelt, ist das gut gegen Kopfschmerzen. Genau das Richrige fuer mich. (-:

Auf dem Weg zur Bar, in der sich die andere Gruppe inzwischen eingefunden hatte, haben wir noch einen kurzen Abstecher zum Purikura-Bildchen schießen gemacht. (Bild muss ich leider nachreichen…)

In der Bar mussten wir immer mehr zusammenrücken, weil immer wieder neue Leute dazustießen und das Ziel am Ende hieß, lauter zu sein als die Gruppe im Raum nebenan. xD Das ging dann immer: „Mr. Handai! Mr. Handai! Mr. Handai!”, weil sich ein paar Austauschstudenten für die Mr.- bzw. Miss-Wahl nächsten Monat beworben haben.

100_3436_klein.jpg

Read Full Post »

Eröffnungsfeier

Gestern wurden wir ganz offiziell an der Uni Osaka begrüßt. Sprich, alle sollten in feierlicher Kleidung erscheinen. Hat auch bei den meisten geklappt, ein paar sahen aber aus wie immer… Naja, egal. Der feierliche Teil war sehr langweilig. Zuerst gab es viele Reden, von der Uni-Direktion und von Austauschstudenten, und dann wurde jeder Austauschstudent einzeln mit Namen und Uni aufgerufen. Das heißt 106 Mal abwarten, ob derjenige welche denn auch erschienen war und dann klatschen. Cool…

Als das überstanden war, ging es auf die andere Straßenseite ins Restaurant „Takumi“, wo ein armer Mensch versuchte, uns irgendwas über sein Mikrofon mitzuteilen. Aber da alle nur darauf bedacht waren, einen möglichst guten Startplatz für das Buffet zu bekommen, hat ihm niemand zugehört. Währenddessen wurden Getränke verteilt und als es schließlich „Kampai!“ hieß, stürzte sich die Meute auf’s Essen. Franzi wurde leider aufgehalten, weil zwei Damen von der Auslandsabteilung der School of Human Sciences auf sie zukamen. Scheinbar hatte man vergessen, mir mitzuteilen, dass es so eine Auslandsabteilung gibt und dass ich einen Tutor bekomme. Wie’s aussieht, ist dieser Tutor Botcha. Nur, hat mir das auch vorher noch keiner gesagt… Naja, danach konnte ich auch endlich versuchen, was Essbares zu ergattern, was zu dem Zeitpunkt nicht mehr so einfach war. Kurze Zeit später wurde eine (!) Pizza hereingebracht, auf die sich natürlich auch alle stürzten. Das ging um Leben und Tod, sag ich euch. Mann, Mann, Mann… Wenn’s mal irgendwo umsonst was zu essen gibt…

Hier eine kleine Auwahl an Fotos:

100_3333_klein.jpg

Dami, Brigi, Jo, Anja und Jennifer beim Warten in der IC-Hall

100_3337_klein.jpg

„Be a chicken!“ (Franzi, Por, Jen)

100_3341_klein.jpg

The happy picture with Tetsu: „Make a severe picture! Oh, that’s too severe… Make a happy picture!! Now it’s too happy!“ xD

__0036.jpg

Foto-Shot mit Riku’s (Angela’s) Handycamera (Chouuuuu kawaaaiiii) xDDD

Read Full Post »

Older Posts »