
Soo, seit heute habe ich also endlich ein Handy. Es ist das schöne Casio W53CA in weiß geworden. Mit 5.1 Megapixel-Camera etc. Und da wir mit dem letzten September gerade den Tag erwischt haben, an dem alle Handys bei Yodobashi (Riesen-Elektrogeschäft) im Angebot waren, hat es nur 1 (in Worten: einen) Yen gekostet! ^__^ Zum Glück hatten wir Anjas Freundin Miki dabei, die uns die unterschiedlichen Verträge erklären konnte. Nun habe ich einen Vertrag bei „au“ und bin endlich (zumindest in Japan) besser erreichbar. Das ganze war aber auch wieder ein ganz schöner Akt. Eigentlich war nur ein Formular auszufüllen, aber da wir ja kleine Aliens sind, wurden auch unsere Pässe und Registrierungszertifikate kopiert, etc. Wir konnten wieder die Pin-Nummer selbst festlegen und auch die letzten vier Ziffern unserer Handynummer aussuchen. Nachdem das soweit geschafft war, hatten wir aber immer noch kein Handy, sondern mussten noch 1,5 Stunden warten, bevor wir sie abholen konnten…

In der Zwischenzeit haben wir Mikis Schwester und eine weitere Freundin getroffen und sind zum Karaoke gegangen. War sehr lustig. Brigi mag BonJovi und Bryan Adams anscheinend sehr gern, aber wir haben festgestellt, dass deren Songs furchtbar zu singen sind. Ich hab mich auch an zwei japanischen Liedern versucht (Spitz und Mongol800). Hat jedenfalls sauviel Spaß gemacht und schreit nach Wiederholung, denn drei Stunden Singen gehen viel zu schnell vorbei.



Jedenfalls konnten wir dann noch unsere Handys abholen und sind dann wieder zurück zum Wohnheim gefahren. Dort angekommen, war Highlife in der großen Gemeinschaftskücke in der Lobby. Circa 20 Leute waren fleißg dabei, Gyōza zu machen und luden uns gleich ein, mitzumachen. Wenig später gab es dann Gyōza satt und die Koreanerinnen Dami und Eun-ji hatten noch was koreanisches gekocht. Sehr lecker. *myam* Als wir eigentlich schon fertig waren, kamen noch zwei Japanerinnen mit einer Suppe mit Pilzen, Tofu und Kohl, sowie Reissuppe mit Ei an. Die mussten dann natürlich auch noch probiert werden. ^^



Brigi war von ihrem „low taste“-Bier *g* irgendwie schon recht angeheitert, so dass wir non-stop am Lachen waren. Sie kann ein bisschen Deutsch und fing an, immer wenn sie ein Wort nicht auf Englisch wusste, es durch das deutsche Wort zu ersetzen, was bei mir anfangs zu etwas Verwirrung sorgte. („Oh, ihr sagt auch ‚Quark’ in Ungarn??“ – „Nein, das hab ich für dich gesagt!“) Wurde dann schnell zum Running-Gag. xD Außerdem gefiel Brigi das gemeinsame Essen so gut, dass sie eine Sake-Party vorgeschlagen hat. Mit Sake statt Suppe. *g*